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Glitzerndes Dubai

09. January 2019  Emma-Sophie Daus 

Dubai: Glitzermetropole mit Sonnengarantie

Die einen fahren hin, weil sie dem nasskalten deutschen Winter entfliehen und die wärmende Sonne genießen wollen. Die anderen können es gar nicht abwarten, die glitzernden Shoppingmalls zu erobern und die Annehmlichkeiten der exklusiven Hotels auszukosten. Und dann gibt es natürlich noch diejenigen, die davon träumen, eine sternenklare Nacht in der Wüste zu erleben, auf einem Kamel über die Dünen zu reiten und in einem Beduinencamp orientalischen Geschichten zu lauschen. Alles ist möglich in Dubai, und deshalb ist die Stadt am Persischen Golf  heute auch so beliebt bei Urlaubern – ganz besonders übrigens bei Kreuzfahrern.

Etliche Kreuzfahrten starten und enden in Dubai, denn diese spektakuläre Glitzerstadt in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat so viel zu bieten, dass man es niemals schaffen kann, auch nur einen Teil der vielen verlockenden Angebote an nur einem Tag wahrzunehmen. Deswegen planen findige Urlauber gleich noch ein paar Extra-Tage vor oder nach ihrer Kreuzfahrt in Dubai ein.

Vom Kreuzfahrtterminal Mina Rashid – hier werden jährlich etwa eine halbe Million Besucher empfangen – ist man mit dem Taxi in einer guten halben Stunde mitten in der City. Eine attraktive Variante ist auch eine Tour mit dem Hop-on-hop-off-Bus, der  praktischerweise direkt am Kreuzfahrtterminal hält.

Der Sonne hinterher bis nach Dubai. Blick auf den Burj al Arab und die Skyline. Zu Fuß über die Dünen der Wüste.

Dubai Mall und Burj Khalifa

Kaum jemand lässt sich einen Besuch in der Dubai Mall entgehen, einem der größten Einkaufszentren der Welt mit mehr als tausend Geschäften, einem riesigen Aquarium mit 33.000 Meerestieren, einer Eislaufbahn mit Olympiamaßen und jeder Menge Möglichkeiten, sein Geld loszuwerden. Ein Ausgang der Mall führt direkt zu den Dubai Fountain. Die bis zu 150 Meter hohen Wasserfontänen vor dem Burj Khalifa sorgen täglich von 18 bis 23 Uhr alle 30 Minuten für bewundernde Ausrufe mit viele Ahs und Ohs. Wer zur Kamera greift und den Burj Khalifa vollständig mit aufs Foto bekommen möchte, braucht allerdings ein gutes Weitwinkelobjektiv. Seit 2008 gilt der 828 Meter in den Himmel ragende Wolkenkratzer als das höchste Gebäude der Welt.


Burj al Arab

Weiter geht’s mit dem Bus (das 24-Stunden-Ticket inklusive Dhau-Fahrt kostet gut 50 Euro) zum nächsten Wahrzeichen der Stadt: dem Burj al Arab. Von weitem sieht der „Turm der Araber“ aus wie ein im Wind geblähtes Segel. Mit 321 Metern gehört er zu den höchsten und spektakulärsten Hotels der Welt. Während sich der Bus dem direkt am Persischen Golf gelegenen Luxustempel nähert, gibt’s spannende Infos aus dem Kopfhörer. So soll Tiger Woods auf dem Hubschrauberlandeplatz des Hotels Golf gespielt haben. Später lieferten sich Roger Federer und Andre Agassi an dieser Stelle ein Tennismatch. Rory McIlroy habe von dort aus luftiger Höhe ein Hole-in-One geschlagen, und Formel-1-Rennfahrer David Coulthard fuhr Donuts in einem Rennauto von Red Bull. Ohne Superlative geht’s in Dubai einfach nicht.


Geschmeide im Gold Souk

In eine andere und sehr orientalische Welt taucht man ein, wenn man den Bus im Stadtteil Deira verlässt und zu Fuß ein ganz besonderes Ziel anpeilt: die Dubai City of Gold. Nirgendwo sonst, so heißt es, könne man Gold so günstig erwerben wie in Dubai. Der traditionelle Souk zählt zu den größten Goldmärkten der Welt. Es gibt mehr als 300 Geschäfte. Angeblich bezahlt man für Schmuckstücke deutlich weniger als in Deutschland.  Die Qualität ist gut, man bekommt Gold in 18 bis 21 Karat und sollte das Handeln nicht vergessen. Der Preis orientiert sich übrigens  am Gewicht. Der Verkäufer wiegt das Schmuckstück und berechnet den Grundpreis. Bezahlt werden kann auch in Euro. Der Goldsouk ist bis 22 Uhr geöffnet und wird von vielen Hotels per kostenlosem Shuttlebus angefahren.


Luxushotel Atlantis

Ein weiteres spektakuläres Hotel in Dubai sollte man unbedingt auch dann besuchen, wenn man nicht dort wohnt: das Atlantis auf der Palmeninsel. Es liegt auf einer der größten von Menschen erschaffenen Halbinseln der Welt und gilt seit 2008 als weiteres Wahrzeichen Dubais. Die Hotel-Designer haben den Mythos des versunkenen Kontinents Atlantis hinter Glas als „The Lost Chambers“  wieder zum Leben erweckt. Besucher staunen über unterirdische Gänge, echte und künstliche Wracks, Schatztruhen, ein zerschelltes Flugzeug und im Wasser versunkene Straßen und Plätze. Neben 1.539 Zimmern und Suiten bietet das Luxusdomizil auch den eigenen Wasserpark „Aquaventure“, 20 Restaurants und Bars fürs Schlemmen ohne Ende sowie einen riesigen Wellness-Bereich.


Die Vergangenheit Dubais

Wenn man zwischen den Wolkenkratzern der Stadt auf den breiten Highways fährt oder durch die riesigen, funkelnden Shoppingcenter schlendert, kann man sich des Gedankens nicht erwehren, sich in einer Kunstwelt aufzuhalten. Aber man kann in Dubai auch einen Blick in die Vergangenheit werfen und den alten Traditionen der Wüstenstadt auf die Spur kommen. Dazu bietet sich das Dubai Museum an. Es befindet sich im wunderbar restaurierten Al Fahidi Fort, das Ende des 18. Jahrhunderts erbaut wurde, um die Stadt vor Überfällen zu schützen. Das Museum zeigt das Alltagsleben Dubais, bevor dort Öl entdeckt wurde. Man staunt über traditionelle arabische Häuser, taucht in die Welt der Perlentaucher ein und sieht uralte Kunstwerke, die  bei Ausgrabungen entdeckt wurden.


Wüsten-Safaris

Eine ganz andere Welt wartet auf Entdeckung, wenn man die City hinter sich lässt und in die Wüste fährt. Die Bandbreite an Ausflügen ist groß – sie reicht von kurzen dreistündige Trips bis zu Zwei-Tages-Touren, bei denen man in einem Zelt in der Wüste übernachtet und dabei einen gigantischen Sternenhimmel genießen kann.

Wer Glück hat, entdeckt auf einer Safari-Tour mit dem Jeep sogar Gazellen, Wildkatzen oder Wüstenwarane. Natürlich kann man sich auch auf den Rücken eines Kamels schwingen und durch den heißen Wüstensand reiten oder – wenn es mehr Nervenkitzel sein soll – mit einem Sandboard die Dünen hinabgleiten. Wer das Lenkrad bei seinem Wüstentrip selbst in die Hand nehmen will, bucht eine Tour mit einem Sandbuggy oder einem Quad. Auf keinen Fall sollte man sich den spektakulären Sonnenuntergang in Dubais Wüste entgehen lassen. Wenn die ersten Sterne am Himmel funkeln, geht es zum Abschluss meist noch in ein Beduinencamp. Dort erwarten die Urlauber ein orientalisches Barbecue, Musik und Bauchtanz sowie – falls gewünscht – ein paar Züge aus der Wasserpfeife.


Die besten Strände

Selbstverständlich kann Dubai auch mit fabelhaften Stränden punkten. Wer sich erst einmal orientieren möchte, kann eine Beach-Tour mit dem Hop-on-hop-off-Bus buchen. Dieser hält dann zum Beispiel am Marina Beach, der nette Cafés und Restaurants (sowie öffentlich Toiletten) bietet. Der im Norden Dubais gelegene Beach Park Al-Mamzar kostet zwar ein wenig Eintritt, überzeugt aber mit viel Ruhe, Kiosken, Umkleiden und Duschen. Das flach abfallende Wasser eignet sich bestens für den Strandbesuch mit kleinen Kindern. 


Souvenirs, Souvenirs

Keiner fährt nach Hause, ohne ein paar Souvenirs in Dubai erstanden zu haben – und damit sind nicht die internationalen Designer-Klamotten gemeint, die es natürlich zuhauf in den luxuriösen Shoppingmalls gibt. Sie sind nämlich genauso teuer oder vielleicht sogar noch teurer als zu Hause. Stattdessen sollten Urlauber besser einmal dem Stadtteil Karama einen Besuch abstatten. Dort erwartet sie ein Wirrwarr von Ständen und Geschäften in Familienbesitz, Shawarma- und Paratha-Imbisse, Saftbars und Restaurants. Am Wochenende ist der Fischmarkt voller Menschen, die Riesengarnelen, Krabben und Berge von Krustentieren kaufen. Passionierte Schnäppchenjäger kommen in Karama voll auf ihre Kosten und dürfen nach Herzenslust mit den Händlern feilschen. In Discountläden kann man Accessoires und Kosmetikartikel für wenige Euros finden. Satwa mit seinen Ladenreihen und Straßencafés ist ein weiterer attraktiver Platz zum Einkaufen und Essen. In der Al Diyafah Street reiht sich ein Stoffladen an den nächsten und es gibt sehr gute Schneider, die hochwertige Anzüge zu niedrigen Preisen fertigen.

Authentische Geschenke finden Besucher auch in den Souks  – zum Beispiel getrocknete Datteln, arabische Kaffeekannen, Krummdolche, Gebetsperlen, antiken Silberschmuck, Perserteppiche, Duftöle oder mit Pailletten besetzte Hausschuhe. Während in den Malls sämtliche Kreditkarten akzeptiert werden, nehmen die Händler in den Souks und in kleineren Läden vornehmlich Bargeld.


Beste Reisezeit

Wann ist die beste Reisezeit für Dubai? Kurz gesagt, in unserem Winter und Frühjahr, also von November bis April. In dieser Zeit liegen die Temperaturen meist zwischen 24 und 32 Grad bei acht bis zehn Sonnenstunden. Nachts wird es etwas kühler. Im Sommer kann es sehr heiß werden, manchmal steigt das Thermometer bis auf 41 Grad Celsius. Die Wassertemperatur bewegt sich zwischen 21 Grad im Januar und bis zu 32 Grad im Sommer. Baden kann man also das ganze Jahr über. Bedingt durch das Klima werden die meisten Orient-Kreuzfahrten zwischen November und April angeboten.


Wie kommt man hin?

Etwa 4500 Kilometer liegen zwischen Deutschland und Dubai. Verschiedene Fluggesellschaften (u.a. Lufthansa, Emirates) steuern die Wüstenmetropole per Nonstopflug in rund sechseinhalb Stunden an. Einige Dinge sollte man als Tourist in Dubai unbedingt beachten. Es gibt zum Beispiel eigene Taxen nur für Frauen. Die Fahrer sind ausschließlich weiblich und Männer dürfen nur zusteigen, wenn sie in Begleitung einer Frau sind. Alkoholische Getränke werden nur in Hotels und Restaurants mit entsprechender Lizenz ausgeschenkt. Wer sich alkoholisiert in der Öffentlichkeit bewegt, macht sich strafbar. Auch Homosexualität wird in Dubai strafrechtlich verfolgt, deshalb sollte man einen solchen Eindruck tunlichst vermeiden.  Auch sollte man Regierungsgebäude, militärische Einrichtungen, Polizisten, Soldaten und einheimische Frauen nicht fotografieren. Auf jeden Fall gilt Dubai als eines der sichersten Länder der Welt. Wie kaum in einem anderen Land können sich Touristen in Dubai auf der Straße völlig gefahrlos bewegen.


 

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