Donau Flusskreuzfahrt mit der MS Rousse Prestige

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27. April 2026  Franziska Unger 
Impressionen

Am 26.03.2026 hieß es für uns schon morgens – Abfahrt nach Passau. Den hier wartete schon die MS Rousse Prestige von plantours auf uns.

Kurz vorab: das Schiff wurde 2024/2025 renoviert und wir waren die Ersten, die das sehen durften. Die öffentlichen Bereiche wurden komplett renoviert und die Kabinen haben ein Touch-up erhalten – lediglich die Bäder in den Kabinen wurden nicht renoviert.

Nach einer angenehmen Anreise mit dem PKW kamen wir bei den Globus Garagen in Passau an. Hier lief alles sehr koordiniert ab. Unsere Koffer wurden von unserem Auto direkt in den Shuttle geladen. Danach brachte Patty das Auto zu einem nahegelegenen Außenstellplatz und wurde mit einem Shuttle wieder zurück zum Hauptgelände gebracht. Anschließend stellten wir uns gemeinsam für den separaten Shuttle zum Schiff an. Der Bus hielt an verschiedenen Schiffen, deswegen musste man immer kurz aufpassen, ob das gewünschte Schiff bei dem Halt aufgerufen wurde. Da unser Schiff etwas außerhalb lag, fuhren wir ca. 20 Minuten bis wir ankamen.

Der Check-In startete um 15 Uhr, aber da wir inzwischen schon ca. 15:30 Uhr war, konnten wir auch direkt über das Sonnendeck auf das Schiff zusteigen. In der Rezeption angekommen, wurden wir weil hier gerade einiges los war, in die Bar gebeten und konnten bei einem kurzen Getränk in Ruhe ankommen. Nach ein paar Minuten war auch dann weniger an der Rezeption los und wir konnten einchecken und bekamen unsere Kabinenkarte. Neben der Rezeption wurde im Anschluss direkt der Tisch für das Essen zu geteilt.

  

Wir durften die Kabine 229 beziehen - eine Deluxe Außenkabine mit französischem Balkon auf dem Oberdeck. Diese ist für 2 Personen vollkommen ausreichend und sehr gemütlich gestaltet.

  

Gegen 18 Uhr fand in der Bar eine kurze Infoveranstaltung statt, wo wir über alle wichtigen Punkte aufgeklärt wurden: Sicherheitseinweisung, Getränkepakete, Ausflüge, Internetpakete, Schleusen, Ansprechpartner, etc. Im Anschluss wurde auch schon das Abendessen serviert.

An Bord der MS Rousse Prestige gibt es ein Restaurant. Den Sitzplatz hierzu hat man bereits beim Check-In erhalten. Diesen Sitzplatz hat man die ganze Reise über und der Tisch wird mit anderen Reisenden geteilt. Wir saßen mit netten Mitreisenden an einem 8er Tisch - das war einer der größten Tische, die meisten Tische waren mit 6 Sitzplätzen ein bisschen kleiner.

Am ersten Abend wurden die gewünschten Speisen aus der Karte bestellt und im Anschluss wurde das Menü serviert. In den folgenden Tagen wurde immer beim Frühstück schon das Menü für Mittag- und Abendessen ausgehändigt und man bestellte beide Menüs für den Tag vorab, bzw. gab Bescheid, wenn man an einem der Menüs nicht teilnahm. 

In der Regel gab es immer eine Vorspeise, eine Suppe, 3 Hauptmalzeiten (1x Fisch, 1x Fleisch und 1x Vegetarisch) sowie Desserts zur Auswahl. Das Schiff legte bereits während dem Abendessen zum ersten Hafen der Reise ab. Nach dem ersten Dinner sind wir müde von der Anreise ins Bett gefallen.

    

27.03.2026 - Dürnstein, Österreich

Nach dem Aufstehen gingen wir entspannt zum Frühstück. Auch hier sitzt man an den Plätzen, welche am ersten Tag zugeteilt wurde. Das Frühstück wird in Buffetform serviert. Es ist überschaubar, aber für jeden etwas dabei. Eierspeisen können gerne bei den Kellnern bestellt werden und werden auf Wunsch frisch zubereitet.

  

Unser erster Halt war in Dürnstein, einem kleinen Ort in Österreich. Dieser ist besonders für den Turm der Stiftskirche bekannt, welche wirklich sehr beeindruckend und nicht ohne Grund das Wahrzeichen der Stadt ist. Daneben ist der Ort auch für seinen Wein und auch die verschiedensten Köstlichkeiten aus Marillen bekannt. Die Weinberge und auch die Mirabellenbäume sind schon vom Schiff sichtbar und bieten, gerade in der Blütezeit, einen besonderen Anblick. Wir schlenderten hier umher und genossen das malerische Ambiente.

   

Pünktlich zum Mittagessen gegen 14 Uhr, legte das Schiff ab und am restlichen Mittag folgte eine beeindruckende Fahrt durch die Wachau. Gegen 19 Uhr legten wir dann in Wien Nussdorf, einem Stadtteil von Wien, an. Wer mochte konnte abends noch einmal vor Bord gehen oder alternativ wurde auch ein Ausflug von plantours angeboten um die Stadt bei Nacht zu erleben (Kosten ca. 74,- pro Person). Wir entschlossen uns allerdings dagegen, genossen das Abendessen sowie einen anchließenden Drink in der modernen Panorama Bar im Bug des Schiffes.

 

28.03.2026 – Wien, Österreich

Da wir über Nacht im Hafen lagen, konnten wir den nächsten Morgen ganz entspannt angehen und ohne Zeitdruck in einen wunderschönen Tag in Wien starten. Nach einem gemütlichen Frühstück an Bord machten wir uns auf den Weg, um die österreichische Hauptstadt zu erkunden.

Da Nussdorf etwas außerhalb liegt, spazierten wir zunächst etwa 15 Minuten zur nächsten Tramstation. Von dort aus ging es mit der Straßenbahn in rund 15–20 Minuten direkt ins Herz von Wien. Die Fahrt war unkompliziert und mit etwa 6 € pro Person auch absolut fair – eine entspannte und günstige Möglichkeit, in die Innenstadt zu gelangen.

In Wien angekommen, starteten wir unseren Tag ganz entspannt mit einem Besuch auf einem liebevoll gestalteten Ostermarkt. Zwischen hübsch dekorierten Ständen, regionalen Spezialitäten und kleinen Handwerkskunstwerken kam direkt eine besondere Stimmung auf. Danach schlenderten wir weiter Richtung Innenstadt und ließen uns einfach treiben – vorbei am Sisi Museum und der beeindruckenden Hofburg, die mit ihrer Architektur sofort begeistert.

Natürlich durfte auch ein Spaziergang zum Stephansdom nicht fehlen, eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Ebenso beeindruckend war die Peterskirche, die mit ihrer prachtvollen Innenausstattung ein echtes Highlight ist. Trotz der vielen wunderschönen Eindrücke meinte es das Wetter leider nicht ganz so gut mit uns – es war kühl und immer wieder regnerisch. Nach einigen Stunden draußen kam uns deshalb eine Pause genau richtig: Mit einer heißen Schokolade konnten wir uns wieder aufwärmen und neue Energie tanken.

  

Gestärkt ging es anschließend weiter vorbei am berühmten Hotel Sacher, das für seine legendäre Sachertorte bekannt ist, und durch die elegante Ferstel Passage. Dieser Ort hat wirklich etwas ganz Besonderes – fast schon ein wenig märchenhaft und unglaublich romantisch.

   

Am Nachmittag machten wir uns schließlich wieder auf den Rückweg zum Schiff. Dort angekommen, freuten wir uns schon auf einen entspannten Abend an Bord. Das Abendessen passte perfekt zum Tag in Wien: Mit klassischem Wiener Schnitzel und einem himmlischen Kaiserschmarrn wurden wir kulinarisch verwöhnt – ein absoluter Genuss und der perfekte Abschluss eines erlebnisreichen Tages.

  

29.03.2026 - Budapest, Ungarn

In entspannter Atmosphäre konnten wir nach einem Frühstück im Restaurant auf dem Sonnendeck beobachten, wie sich die Stadt langsam vor uns aufbaute – begleitet von spannenden Kommentaren der Hoteldirektorin, die das Geschehen live erklärte und interessante Einblicke gab. Während das Schiff gemächlich die Donau entlangglitt, passierten wir einige der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Besonders eindrucksvoll war die Fahrt unter der berühmten Freiheitsbrücke hindurch sowie der Blick auf das imposante Ungarische Parlament, das direkt am Ufer thront und mit seiner Architektur sofort begeistert.

Gegen Mittag gingen wir schließlich von Bord – und der Liegeplatz hätte kaum besser sein können. Viele Sehenswürdigkeiten waren bequem zu Fuß erreichbar, sodass wir direkt in das pulsierende Stadtleben eintauchen konnten. Unser erster Stopp führte uns zur lebendigen großen Markthalle, wo uns eine Mischung aus lokalen Spezialitäten, bunten Ständen und authentischem Flair erwartete. Von dort aus ging es weiter zur prachtvollen Ungarische Staatsoper, die schon von außen beeindruckt und die kulturelle Bedeutung der Stadt widerspiegelt. Anschließend spazierten wir entlang der Donau zur ikonischen Kettenbrücke, die Buda und Pest miteinander verbindet und eines der bekanntesten Fotomotive der Stadt ist.

Natürlich durfte auch ein kulinarisches Highlight nicht fehlen: Frisch zubereiteter Lángos stand auf dem Programm – knusprig, herzhaft belegt und einfach unglaublich lecker. Ein perfekter Snack, um neue Energie zu tanken, während wir weiter durch die Straßen dieser faszinierenden Stadt schlenderten. So wurde aus einem entspannten Start in den Tag ein abwechslungsreiches Stadterlebnis, das uns Budapest von seiner schönsten Seite gezeigt hat – eine gelungene Mischung aus Kultur, Geschichte und Genuss.

   

Nach einem genussvollen Abendessen an Bord, bei dem wir in die Welt der ungarischen Spezialitäten eintauchen durften, zog es uns noch einmal hinaus in die nächtliche Kulisse von Budapest – und das hat sich mehr als gelohnt. Unser persönliches Highlight war die Fahrt mit der berühmten gelben Straßenbahn, die für nur etwa 1 € entlang der Donau verkehrt und für Personen ab 65 Jahren sogar kostenfrei ist. Während wir gemütlich durch die Stadt fuhren, bot sich uns ein wirklich spektakulärer Ausblick auf das beleuchtete Ungarische Parlament, das nachts noch einmal eine ganz besondere, magische Atmosphäre ausstrahlt.

Anschließend spazierten wir über die beeindruckende Kettenbrücke. Von hier aus eröffnete sich uns ein atemberaubender Blick auf die erleuchtete Stadt – auf der einen Seite das majestätische Parlament, auf der anderen der imposante Burgpalast, der hoch über der Donau thront. Die Kombination aus funkelnden Lichtern, der ruhigen Donau und der einzigartigen Architektur machte diesen Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis. Budapest zeigt sich bei Nacht von einer ganz besonderen Seite – romantisch, eindrucksvoll und einfach wunderschön.

  

30.03.2026 – Budapest, Ungarn

An diesem Tag hieß es noch einmal: Budapest genießen, bevor es am frühen Nachmittag weiterging. Da wir bis 14 Uhr im Hafen lagen, nutzten wir den Vormittag nach einem entspannten Frühstück an Bord, um noch eine der schönsten Seiten der Stadt zu entdecken.

Direkt vom Schiff aus machten wir uns zu Fuß auf den Weg und überquerten erneut die beeindruckende Kettenbrücke. Auf der Buda-Seite angekommen, ging es hinauf zum historischen Burgviertel rund um den Burgpalast. Die leicht ansteigenden Wege wurden schnell mit einem traumhaften Panorama belohnt. Unser Ziel war die berühmte Fischerbastei – und der Ausblick von dort war einfach spektakulär. Von den weißen Türmen aus hatten wir einen perfekten Blick über die Donau, das imposante Parlament und die gesamte Stadt.

  

Die besondere Architektur, die fast märchenhafte Atmosphäre und die Ruhe am Morgen machten diesen Ausflug zu einem echten Highlight zum Abschluss unseres Aufenthalts in Budapest. Rechtzeitig kehrten wir schließlich zum Schiff zurück, wo es schon bald wieder hieß: Leinen los und auf zu neuen Abenteuern. Im Whirlpool genossen wir das Auslaufen und freuten uns auf einen restlichen entspannten Tag an Bord unseres Schiffes.

 


31.03.2026 – Bratislava, Slowakei

An diesem Morgen legten wir in Bratislava an – und mit einer Liegezeit von 8 bis 14 Uhr blieb genug Zeit, um die charmante Hauptstadt der Slowakei in aller Ruhe zu entdecken.

Nach dem Frühstück an Bord machten wir uns direkt zu Fuß auf den Weg, denn der Liegeplatz war ideal und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bequem erreichbar. Unser erster Stopp war das elegante Slowakisches Nationaltheater, das mit seiner historischen Fassade direkt ins Auge fällt und einen perfekten Einstieg in die Stadt bietet.

Von dort aus ging es weiter in die liebevoll gestaltete Altstadt. Beim Schlendern durch die kleinen Gassen begegnet man immer wieder besonderen Details – darunter auch die bekannte Statue Čumil, besser bekannt als „der Gaffer“, der neugierig aus einem Kanaldeckel schaut und ein beliebtes Fotomotiv ist.

  

Wir spazierten weiter zum prachtvollen Primatialpalais, vorbei am historischen alten Rathaus Bratislava und ließen uns einfach durch die charmante Innenstadt treiben. Immer wieder entdeckten wir kleine Cafés, versteckte Ecken und kreative Streetart, die der Stadt einen modernen, lebendigen Touch verleiht. Ein weiterer Höhepunkt war der Aufstieg zur Bratislava Burg. Von hier oben hatten wir einen wunderschönen Blick über die Stadt und die Donau – definitiv den kleinen Anstieg wert.

Natürlich durfte auch ein Besuch der außergewöhnlichen blauen Kirche nicht fehlen. Mit ihrer pastellblauen Farbe wirkt sie fast wie aus einem Märchen und hebt sich deutlich von den anderen Gebäuden ab.

 

Zum Abschluss schlenderten wir noch vorbei am Grassalkovich-Palais und durch das historische Michaelertor, eines der letzten erhaltenen Stadttore. So konnten wir in wenigen Stunden viele Eindrücke sammeln und die entspannte, gleichzeitig aber auch vielseitige Atmosphäre von Bratislava genießen, bevor es am frühen Nachmittag wieder zurück an Bord ging.

 

Hier freuten wir uns auf ein köstliches Mittagessen im Restaurant. Anschließend entspannten wir in der Bücherei, liehen uns ein Spiel aus und schauten uns die Kleinigkeiten im bordeigenen Shop an. Übrigens kann man sich an Bord auch eine Massage oder andere Verwöhnmomente gönnen. 

 

Wir lasen in unseren Büchern, genossen das köstliche Gala Dinner welches an diesem Abend serviert wurde und ließen den Abend bei Live-Musik vom Bordmusiker ganz entspannt ausklingen.

   

01.04.2026 – Melk, Österreich

Ein weiterer unvergesslicher Moment unserer Reise war der Ausflug zum beeindruckenden Stift Melk. Hoch über der Donau gelegen, thront dieses prachtvolle Kloster über der Stadt und bietet bereits von außen einen eindrucksvollen Anblick. Die barocke Architektur, die goldenen Details und die weitläufige Anlage machen den Besuch zu einem echten Highlight entlang der Wachau.

  

Im Anschluss erkundeten wir das malerische kleine Städtchen Melk, das mit seinem charmanten Ortskern, gemütlichen Gassen und der entspannten Atmosphäre sofort begeistert. Zwischen historischen Gebäuden und kleinen Cafés lässt sich hier die österreichische Gemütlichkeit in vollen Zügen genießen.

 

Wieder zurück an Bord erwartete uns der letzte Höhepunkt der Reise: die Fahrt durch die berühmte Wachau. Während das Schiff langsam durch die vorbeiziehende Landschaft glitt, präsentierte sich uns eine der schönsten Flussregionen Europas – sanfte Hügel, Weinberge, kleine Dörfer und Burgruinen wechselten sich ab und sorgten für eine nahezu postkartenreife Kulisse.

  

Diese Passage war der perfekte Abschluss eines erlebnisreichen Tages und zeigte noch einmal eindrucksvoll, wie vielfältig und wunderschön eine Flusskreuzfahrt entlang der Donau sein kann.

Wir genossen die Ausblicke von der Panorama Bar aus und freuten uns auf einen Abschiedscocktail mit der herzlichen Crew. Nach einem letzten Abendessen packten wir die Koffer und schwelgten gemeinsam in den neu erlangten Erinnerungen dieser Reise.

 

02.04.2026 – Passau, Deutschland

Nach dem Frühstück war es dann gegen 9 Uhr leider an der Zeit, Abschied zu nehmen. Wir machten uns dankbar auf den Weg zu unserem Transferbus, mit wundervollen neuen Orten die wir erleben durften im Gepäck und unzähligen Erinnerungen die für immer bleiben werden.

Fazit:

Diese Reise war die perfekte Mischung aus entspanntem Flusspanorama, beeindruckenden Städten und abwechslungsreichen Erlebnissen entlang der Donau. Jede Destination hatte ihren eigenen Charme – von historischen Altstädten über lebendige Metropolen bis hin zu traumhaften Landschaften wie der Wachau.

An Bord überzeugte die gemütliche Atmosphäre der renovierten MS Rousse Prestige, kombiniert mit köstlichem und authentischem Essen und viel Zeit zum Genießen. Eine rundum gelungene Reise, die zeigt, wie vielfältig und besonders eine Donaukreuzfahrt auch für jüngeres Publikum sein kann.

 

Hier finden Sie weitere Infos sowie alle Reisen mit plantours!

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