
MSC Cruises intensiviert sein Engagement für den Schutz der Meere und arbeitet in Alaska künftig noch enger mit der Meeresschutzorganisation ORCA zusammen. Im Rahmen der Partnerschaft begleitet die Biologin und Meeressäuger-Expertin Maria Snell die MSC Poesia während der Alaska-Saison. An Bord wird sie wissenschaftliche Beobachtungen durchführen, Gäste über den Schutz von Walen informieren und Erkenntnisse für einen verantwortungsvollen Schiffsbetrieb in walreichen Gewässern sammeln.
Während der Hauptsaison für Walbeobachtungen kommt ein eigens für die MSC Poesia entwickeltes Forschungsprogramm von ORCA zum Einsatz. Mithilfe einer mobilen Beobachtungsstation mit leistungsstarken Ferngläsern und Kameratechnik dokumentiert Maria Snell das Verhalten der Meeressäuger. Die gewonnenen Daten sollen dazu beitragen, das Zusammenspiel zwischen Kreuzfahrtschiffen und Walen besser zu verstehen und künftige Schutzmaßnahmen weiterzuentwickeln.
Die britische Naturschutzexpertin verfügt über einen Masterabschluss im Bereich Global Wildlife Health and Conservation und ist als Marine Mammal Observer ausgebildet. Seit ihrem Einstieg bei ORCA im Jahr 2022 erforscht sie in Alaska insbesondere das Verhalten von Buckelwalen im Zusammenhang mit Schiffsverkehr. An Bord der MSC Poesia wird sie ihre wissenschaftliche Erfahrung nun auch in Vorträgen, Walbeobachtungen und weiteren Informationsangeboten für die Gäste einbringen.
Linden Coppell, VP Sustainability & ESG bei MSC Cruises, dazu: „Wir freuen uns sehr, Maria an Bord zu begrüßen, und sind gespannt darauf, von ihrer Arbeit zu lernen. Mit dem weiteren Ausbau unserer Präsenz in Alaska sind wir bestrebt, mit Organisationen zusammenzuarbeiten, die tiefes Fachwissen und lokales Know-how mitbringen. Aufbauend auf unserer langjährigen Partnerschaft mit ORCA schafft eine dedizierte Beobachtung von Meeressäugern an Bord der MSC Poesia eine wichtige Möglichkeit, die Wechselwirkungen zwischen Passagierschiffen und Meeressäugern besser zu verstehen und gleichzeitig die Aufklärung über Naturschutz für unsere Besatzung und Gäste voranzutreiben. Die Erkenntnisse werden künftige Schulungen, betriebliche Abläufe und den breiten Branchendialog über verantwortungsvollen Umgang mit den Meeren mitgestalten.“
Steve Jones, Chief Operating Officer bei ORCA, ergänzt: „Bei ORCA wissen wir aus eigener Erfahrung, wie entscheidend die Zusammenarbeit mit der Schifffahrtsbranche ist, um sicherere Ozeane für Wale und Delfine zu schaffen. Dieses Projekt gibt uns die wertvolle Möglichkeit, unser Verständnis davon zu vertiefen, wie wir Wale gemeinsam in einem der artenreichsten Meereslebensräume der Erde erforschen und schützen können. Wir sind gespannt auf Marias Erkenntnisse und darauf, wie sie unsere künftige Arbeit mit MSC Cruises prägen werden.“
Die Entsendung einer Meeressäuger-Beobachterin stellt den nächsten Schritt der Kooperation zwischen MSC Cruises und ORCA dar. Bereits seit 2022 schult die Organisation Offiziere der Reederei im Umgang mit Meeressäugern. Erstmals fließen nun auch wissenschaftliche Beobachtungen direkt in zukünftige Schulungen und betriebliche Abläufe ein. Nach Abschluss des Projekts wird ORCA die Ergebnisse in einem wissenschaftlichen Bericht veröffentlichen.
Mit dem Start der Alaska-Saison 2026 hat Seattle erstmals die Rolle des US-Heimathafens der MSC Poesia übernommen. Bis September bietet das Schiff wöchentlich siebentägige Kreuzfahrten mit Stopps in Ketchikan, Icy Strait Point, Juneau sowie Victoria in British Columbia an. Ein weiterer Höhepunkt ist die Fahrt durch den Endicott Arm mit Blick auf den Dawes-Gletscher und die beeindruckende Fjordlandschaft Alaskas. Auch in den Sommern 2027 und 2028 wird die MSC Poesia in Alaska unterwegs sein.