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Hafenliste - Antarktis

Die 120 km lange und 30 km breite Adelaide-Insel liegt vor der Westküste der Antarktischen Halbinsel, am nördlichen Rand der Marguerite Bay. Entdeckt wurde sie im Jahre 1832 vom britischen Marineoffizier und Polarforscher John Biscoe. Ausführlicher erforscht und (von Jean-Baptiste Charcot) kartographiert jedoch wurde die Adelaide-Insel erst im Rahmen der 1908 – 1910 stattfindenden französischen Antarktisexpedition. Die heute bekannte britische Forschungsstation Rothera wurde in den Jahren 1976/77 errichtet. 2001 brannte das Labor nach einem Kurzschluss komplett ab und wurde bis 2003 neu errichtet.
Aitcho Island ist eine kleine Insel, deren Name von den Buchstaben H.O., einer Abkürzung für British Hydrografic Office, kommt. Auf den ersten Blick scheint Aitcho Island eine typische Brutkolonie für Pinguine zu sein. Am Ufer lungern aber auch See-Leoparden herum, die auf eine Punguin-Mahlzeit warten. Die enorm großen See-Elefanten liegen dicht beieinander, um sich gegenseitig zu wärmen.
Almirante Brown ist nicht besiedelt. Nur Reste einer verwaisten argentinischen Forschungsstation, die ein Arzt 1984 im Polarkoller mit Benzin übergossen und angezündet hat, sind dort noch zu erkennen.
Die Antarktische Halbinsel bildet mit ihren rund 1.200 km Länge den nördlichsten Teil des antarktischen Festlandes. Die nördliche Hälfte der Halbinsel wird heute als Grahamland bezeichnet, die südliche nennt man Palmerland. Unzählige Forschungsstationen sind heute über die Fläche der Halbinsel verteilt.
Die Anvers Island (auch: Antwerp Island) ist eine bergige Insel und eine der größten des Palmer-Archipels in der Antarktis. Die Insel wurde von einer belgischen Expeditionsgruppe Ende des 19. Jhd.s entdeckt und von dieser Gruppe auch nach der belgischen Stadt benannt. Die Insel ist von ständigem Eis umgeben und durch dieses Eis lange Zeit des Jahres mit dem Festland verbunden.
Arctowski ist eine polnische Foschungsstation, die nach dem ersten polnischen Antarktis-Foscher Henryk Arctowski benannt wurde. Die Station liegt an der Admirality Bay. Lange wurde die Gegend als Wal- und Robbenfangposten genutzt.
Ardley Cove liegt auf der King Goerge Island in der Antarktis, und zwar auf der Westseite an der Maxwell-Bucht. Die King George Island ist die größte der Südlichen Shetlandinseln. In Ardley Cove befindet sich eine Forschungsstation.
Die Argentine Islands bilden eine kleine Inselgruppe vor der Westküste von Grahamland, dem nördlichen Teil der Antarktischen Halbinsel. Die mit Eis bedeckten Inseln sind recht flach und erheben sich an keiner Stelle höher als 50 Meter über den Meeresspiegel. Erstmals erwähnt wurden die Inseln vom französischen Polarforscher Jean-Baptiste Charcot, im Rahmen seiner Antarktisexpedition in den Jahren 1903 bis 1905.
Die Bouvetinsel, auch unter ihrem norwegischen Namen Bouvetøya bekannt, ist eine unbewohnte Vulkaninsel. Das im Südatlantik gelegenen Eiland gehört zu den isoliertesten und am schwersten erreichbaren Inseln weltweit. 93% ihrer Fläche sind von Gletschereis überzogen. Die Nyrøsa-Bucht an der eisfreien Westküste ist der einzige Punkt an dem eine Landung per Schiff möglich ist.
Der Brown Bluff ist ein Tafelvulkan an der Ostseite der antarktischen Tabarin Halbinsel, im Antarctic Sound. Die majestätischen braunen Felswände aus Vulkangestein ragen bis zu 745 Meter hoch in den Himmel.
Coronation Island ist die größte der Südlichen Orkneyinseln, die nördlich der Antarktischen Halbinsel in der Drakepassage liegen. Sie fallen rechtlich unter den Antarktisvertrag, der keine staatliche Souveränität zulässt, werden jedoch von Großbritannien und von Argentinien beansprucht.
Der Crystal Sound liegt im Südwesten der Antarktischen Halbinsel. Der größte Teil seiner Gewässer ist ganzjährig vereist.
Cuverville ist eine kleine Felseninsel und liegt zwischen dem bergigen antarktischen Kontinent und der eisbedeckten Insel Danco. Hier nisten Eselspinguine mit Blick auf Gletscher und gestrandete Eisberge.Auch ihre Feinde, die braunen Skuas, oder Raubmöwen, ziehen hier ihre Küken groß. Die Fjorde und Gletscher bieten ein atemberaubendes Panorama.
Die kleine Detaille Island liegt im Crystal Sound, im Südwesten der Antarktischen Halbinsel. Da große Teile des Sunds die meiste Zeit im Jahr vereist sind, ist die Insel per Schiff oft nicht zu erreichen.
Devil Island ist eine der Antarktischen Inseln.
Der Drygalski-Fjord ist eine 1,6 km breite Bucht, gelegen an der Südostküste der Insel Südgeorgien. Seinen Namen trägt er zu Ehren des deutschen Polarforschers Erich von Drygalski (1865-1949).
Fortuna Bay ist eine 4,8 km breite Bucht an der Nordküste der Insel Südgeorgien, gelegen im Südatlantik. Bei Ihrem Aufenthalt werden Sie in die Fußstapfen des berühmten britischen Polarforschers Ernest Shackleton treten können.
Gold Harbour liegt in Südgeorgien. Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln ist ein Britisches Überseegebiet im Südatlantik. Wahrscheinlich wurde Südgeorgien erstmals im Jahre 1675 von dem britischen Kaufmann Antoine de la Roché entdeckt als er aufgrund schlechten Wetters von seinem Kurs abkam. Zu Südgeorgiengehören die gleichnamige Hauptinsel (160 km lang und 30 km breit) sowie die Pickersgillinseln, die Welcomeinseln, die Willisinseln und eine Reihe weiterer einzelner Inseln und Felsansammlungen.
Greenwich Island ist eine der Südlichen Shetlandinseln, gelegen in der Region der subantarktischen Inseln. Beansprucht werden diese von Großbritannien, Argentinien und Chile, fallen jedoch unter den Antarktisvertrag, der keine staatliche Souveränität zulässt. Die erste gesicherte Sichtung der Shetlandinseln geht auf den Engländer William Smith zurück, der bei seiner Umfahrung von Kap Hoorn vom Kurs abgekommen war.
Südgeorgien ist ein Naturparadies, hier tummeln sich unzählige Vogelarten, Pelzrobben und Seeelefanten. Besonders bekannt ist Südgeorgien für seine zahlreichen Pinguinkolonien, darunter auch die prachtvollen Goldschopf- und Königspinguine.
Die kleine Half Moon Island zählt zu den Südlichen Shetlandinseln. Diese gehören zu den subantarktischen Inseln und werden von Großbritannien, Argentinien und Chile beansprucht, fallen jedoch unter den Antarktisvertrag, der keine staatliche Souveränität zulässt.
Hope Bay ist eine kleine Bucht am Nordende der Antarktischen Halbinsel. Sie wurde benannt zu Ehren dreier Männer der Nordenskjöld-Expedition (1901 – 03), die hier strandeten und es schafften, einen Winter lang zu überleben. Eine argentinische Station, „Esperanza“, wurde 1951 hier errichtet und war der Brennpunkt für die argentinischen Gebietsansprüche auf die Antarktische Halbinsel. Am 7. Januar 1978 wurde in der Nähe der Hope Bay mit Emilio Marcos de Palma das erste Kind auf diesem Kontinent geboren. Seine Mutter wurde von der argentinischen Regierung in die Antarktis gesandt, um die argentinischen Ansprüche zu untermauern.
Die Horseshoe Island („Hufeisen Insel“) liegt in der Marguerite Bay, einer 200 km langen Bucht an der Südwestküste der Antarktischen Halbinsel. Eine ihrer Hauptattraktionen ist die heute verlassene, „Base Y“ genannte, britische Forschungsstation aus den 1950er Jahren, die im August 1960 endgültig geschlossen wurde.
Die Intercurrence Island befindet sich zwischen der Antarktis und Argentinien und gehört zu den Südshetland-Inseln. Die Natur-Landschaft ist hier natürlich atemberaubend, glasklares Wasser und mächtige Berge dominieren das Bild. Die Insel bekannt vor allem für die hohe Pinguin-Population.
James Ross Island ist eine 2460 km2 große Insel vulkanischen Ursprungs, gelegen im antarktischen Rossmeer, nahe der Küste von Viktorialand. Sie wurde benannt nach Sir James Clark Ross, einem englischen Seefahrer, der die Insel 1841 entdeckte. Zwei aktive Vulkane sind hier zu finden: Mount Terror und Mount Erebus. Für zahlreiche Expeditionen in die Antarktis diente die Ross-Insel als Ausgangspunkt. Heute beherbergt die Insel die neuseeländische Antarktisstation Scott Base so wie die McMurdo-Station, die als die größte Antarktis-Siedlung gilt.
Jubany ist eine Argentinische Forschungsstation, gelegen auf King George Island, der größten der Südlichen Shetlandinseln, 120 km entfernt von der Küste der Antarktis. Deutschland betreibt hier seit 1994 das der argentinischen Station Jubany angegliederte Dallmann-Labor. Dieses ist benannt nach Eduard Dallmann, einem Polar-Forscher aus Bremen.
Kap Royds bildet den westlichsten Zipfel der Ross-Insel, einer Insel vulkanischen Ursprungs, gelegen im antarktischen Rossmeer, nahe der Küste von Viktorialand. Entdeckt wurde es im Zuge der Discovery-Expedition in den Jahren zwischen 1901 und 1904 und wurde in der Folge nach Leutnant Charles W. R. Ross benannt, der die Expedition als Meteorologe begleitete.
King George Island ist die größte der Südlichen Shetlandinseln und liegt 120 Kilometer entfernt von der Küste der Antarktis. Die Insel war 1821 erstmals bewohnt, als 11 Walfänger vom Schiff Lord Melville zum Überwintern gezwungen waren.
Auf King George Island befinden sich Forschungsstationen von China, Südkorea, Uruguay, Argentinien,USA, Chile, Russland, Polen und Brasilien.Es gibt ein paar Souvenirläden, ein Krankenhaus und ein Hotel.
Die Forschungsstation Polens kann besucht werden.
Der Lemaire-Channel (nicht zu verwechseln mit der Lemaire-Straße) liegt südlich von Südamerika in der Antarktis. Er gehört zu den eindrucksvollsten Passagen der Antarktis und ist mit Worten kaum zu beschreiben. Der Kanal wurde erst im 19. Jhd. von dem Deutschen Dallmann entdeckt.
Die Insel Livingston gehört zu den arktischen Shetland-Inseln zwischen Norwegen und Großbritannien. Sie ist eine der größten Inseln der südlichen Shetland-Inseln. Sie besteht aus einem großen Gletscher, der die Insel überragt und ihr eine interessante Silhouette verleiht. Man erreicht sie über den Hannah Point im Süden.
Die Melchior Inseln liegen auf der westlichen Seite der Antarktischen Halbinsel. Es handelt sich um "vergletscherte Inseln". Im Jahr 2003 eindeckte eine Expedition eine neue Insel und einen neuen Kanal. Sie wurden "Bremeninsel" und "Bremenkanal" in Anlehnung an das Kreuzfahrtschiff "Bremen" genannt.
Neko Harbour, ein Teil der Andvord Bucht, liegt auf dem Antarktischen Festland, an der Graham Küste. Der Name leitet sich ab von dem ehemaligen Walfabrikschiff Neko, das zwischen 1911 und 1924 in der Antarktis eingesetzt wurde. Im Jahre 1949 richteten die Argentinier hier eine kleine Wetterstation ein die inzwischen jedoch nicht mehr genutzt wird.
Der Palmer-Archipel ist eine Inselgruppe, gelegen im Südpolarmeer, vor der Nordwestküste der Antarktischen Halbinsel. Die Inselgruppe wurde im Jahre 1898 vom belgischen Polarforscher Adrien de Gerlache entdeckt der sie nach dem amerikanischen Robbenjäger Nathaniel Palmer benannte, der im November 1820 als einer der ersten Menschen die Antarktis erblickte.
Das Paradiese Bay liegt in der Antarktis an der Gerlach-Straße. Er gehört zu den schönsten Landeplätzen der Antarktis, der sowohl sehr alte als auch sehr junge Eisberge beheimatet. Es gibt eine Forschungsstation in Paradise Harbour, wo die Anlandung stattfindet.
Der Paradise Harbour liegt in der Antarktis an der Gerlach-Straße und im Paradise Bay. Er gehört zu den schönsten Landeplätzen der Antarktis, der sowohl sehr alte als auch sehr junge Eisberge beheimatet. Es gibt eine Forschungsstation in Paradise Harbour.
Die Paulet Island ist ein großartiges Fleckchen Erde. Aus vulkanischen Eruptionen entstanden liegt sie heute in der Antarktis am Rande des Weddellmeeres, umgeben von zahlreichen Eisschollen. Die steil abfallenden Eiswände, die Sie hier teilweise sehen können, sind wirklich beeindruckend.
Penguin Island, auch bekannt unter dem Namen Georges Island, ist eine vor der Südküste der King George Island gelegenen Insel im Südlichen Ozean. Entdeckt wurde sie 1820 vom britischen Seefahrer und Forscher Edward Bransfield. Aufgrund der unzähligen Pinguine die er an der Küste antraf gab er der Insel ihren Namen.
Die unbewohnte Peter-I.-Insel liegt im Südpolarmeer. Ihre Fläche ist fast vollständig von Eis bedeckt. Der deutsch-baltische Seefahrer Admiral Fabian Gottlieb von Bellingshausen entdeckte die Insel im Jahre 1821. Benannt wurde sie in der Folgezeit nach dem einstigen russischen Zaren Peter I. dem Großen. Erstmals betreten wurde die Peter-I.-Insel im Jahre 1929 von einer norwegischen Expedition die dort eine Schutzhütte errichtete.
Die Petermann Island befindet sich mitten in der Antarktis und wurde bereits Ende des 19. Jhd.s immer wieder von Foschern besucht. Der alte Unterschlupf steht bis heute auf der Insel.
Pleneau Island ist ein vor der Antarktischen Halbinsel gelegenes Eiland, nahe der Petermann-Insel.
Port Lockroy liegt in der Antarktis auf der Goudier Island (auch: Insel Wiencke). Wunderschön bestrahlt die Sonne hier das Meer, so dass es blau aufleuchtet. Die antarktische Landschaft ist natürlich auch hier faszinierend.
Potter Cove gehört zur King Goerge Island in der Antarktis. Potter ist eine Halbinsel, und die Potter Cove eine Meeresbucht nördlich der Halbinsel. Die Insel ist das ganze Jahr über schneebedeckt und nur im Sommer sind unter 10% der Insel schneefrei. Außerdem sind die Windverhältnisse hier sehr wechselhaft.
Prospect Point ist eine Landzunge an der Westküste von Graham Land, einem Teil der Antarktischen Halbinsel, dem nördlichsten Teil des antarktischen Festlandes.
Die Salisbury Plain liegt an der Nordküste der politisch zu Großbritannien gehörenden Insel Südgeorgien, im Südatlantik. Das gesamte Gebiet Südgeorgien und die Südlichen Sandwichinseln, wird ebenfalls von Argentinien beansprucht aufgrund der früheren Sichtung der Gebiete durch Spanien als dessen Erbe Argentinien sich nun betrachtet.
Die Seymour Island liegt im Wessell-Meer, vor der Antarktischen Halbinsel. Diese 3 – 8 km breite und 21 km lange Insel wurde im Jahre 1843 erstmals vom britischen Seefahrer Sir James Clark Ross entdeckt.
Sigma Island ist eine kleine der südlichen Shetland-Inseln, die vor der Küste der antakrtischen Halbinsel liegen. Die Inselgruppe besteht aus rund 20 Inseln, die fast alle vergletschert sind.
Snow Hill Island ist eine rund 32 km lange und 10 km breite Insel, gelegen vor der Ostküste der Antarktischen Halbinsel, im Weddell-Meer. Die nahezu komplett mit Schnee bedeckte Insel wurde im Januar des Jahres 1843 von einer Britischen Expedition um den Englischen Seefahrer Sir James Clark Ross entdeckt.
St. Andrews Bay ist eine 3,2 km breite Bucht an der Nordküste des britischen Überseegebietes Südgeorgien, nahe des Mount Skittle. Erstmals gesichtet wurde sie, so vermutet man, im Jahre 1775 von einer Expedition um den berühmten britischen Seefahrer James Cook.
Die Stromness Bay ist eine 4,8 km breite Bucht an der Nordküste der Insel Südgeorgien. Als erster Europäer, so vermutet man, fuhr James Cook im Jahre 1775 an diesem Küstenstreifen entlang. Benannt wurde sie erst um das Jahr 1912 herum, von norwegischen Walfängern, die regelmäßig in die Häfen der Bucht einfuhren.
Die Südlichen Orkneyinseln sind eine Inselgruppe im Südpolarmeer, die zwar dem Antarktisvertrag zufolge unter keine staatliche Souveränität fällt, jedoch sowohl von Großbritannien als auch von Argentinien beansprucht wird. Entdeckt wurden die Inseln erstmals im Jahre 1821 von den Walfängern George Powell und Nathaniel Palmer.
Der subantarktische Archipel der Südlichen Shetlandinseln liegt westlich der Antarktischen Halbinsel im Polarmeer. Die Inselgruppe setzt sich zusammen aus elf größeren Inseln und einer Anzahl mehrerer kleinerer Eilande. Gemessen an der geographischen Lage ist das Klima relativ mild, was auch einer der Gründe für die zahlreichen hier angesiedelten Forschungsstationen ist.
Die Inselgruppe Südgeorgien liegt im Südatlantik, rund 1.400 km östlich des argentinischen Festlandes. Verwaltungstechnisch bildet der Archipel, zusammen mit den Südlichen Sandwichinseln, ein britisches Überseegebiet. Hauptinsel der Gruppe ist das gleichnamige Eiland Südgeorgien.
Die Südlichen Sandwichinseln sind ein Archipel im Südatlantik und bilden zusammen mit Südgeorgien ein britisches Überseegebiet. Fast alle Inseln der unbewohnten Inselkette sind vulkanischen Ursprungs. Der Süden des Archipels wurde im Jahre 1775 erstmals vom britischen Seefahrer James Cook entdeckt. Ihren Namen tragen die Inseln zu Ehren des englischen Marineadmirals John Montagu, dem vierten Graf von Sandwich.
Genau 2.602 Kilometer nördlich des Südpols verläuft der südliche Polarkreis. Am Tag des 21. oder 22. Dezember eines jeden Jahres, wenn auf der Südhalbkugel Sommer ist, geht auf diesem Breitengrad die Sonne nicht unter. Dieses Phänomen wird Mitternachtssonne genannt. Der erste Mensch der den Südpolarkreis überquerte, war einst der britische Entdecker James Cook.
Vega Island ist eine kleine Insel, nordwestlich von James Ross Island, vor der Antarktischen Halbinsel gelegen. Die Insel ist vor allem bekannt als reiche Fundgrube für archäologische Fossilien, vor allem aus der Zeit des so genannten „Tertiär“, einem geologischen Abschnitt der gegen Ende der Kreidezeit vor 65 Millionen Jahren begann. Der zweite Dinosaurier-Fund der Antarktis wurde hier im Jahre 1986 gemacht.
Das Weddellmeer ist als Randmeer ein Teil des südlichen Ozeans, an den Küsten des antarktischen Kontinents. Die Küsten von Coatsland und Grahamland, sowie der Gebirgszug des Atlantisch-Indischen Rückens, unter der Meeresoberfläche, begrenzen das Gewässer geographisch. Weite Teile des Weddellmeeres sind dauerhaft mit Schelf- oder Packeis bedeckt. Der schottische Ozeanograph William Speirs Bruce erforschte und vermaß das Meer in den Jahren zwischen 1902 und 1904 weitgehend.
Der Wilhelm-Archipel, zu dem unter anderem die Booth-Insel, die Hovgaard-Insel und die Petermann-Insel gehören, befindet sich vor der Westküste der Antarktischen Halbinsel. Erstmals entdeckt wurde die Inselgruppe in den Jahren 1873/74 von einer Expedition um den deutschen Polarforscher Eduard Dallmann, welche den Archipel nach Kaiser Wilhelm I. benannte.
Wilhelmina Bay ist eine Bucht, gelegen zwischen der Reclus-Halbinsel und dem Cape Anna, an der Westküste von Grahamland, dem nördlichen Teil der Antarktischen Halbinsel. Entdeckt wurde sie von der belgischen Antarktis-Expedition unter Adrien de Gerlache und man benannte sie der Folgezeit nach Wilhelmina, der niederländischen Königin.
Die Yalour-Inseln sind Teil des Wilhelm-Archipels, einer Inselgruppe, gelegen vor der Westküste der Antarktischen Halbinsel. Entdeckt wurden die Yalour Islands im Zuge der Antarktisexpedition um den französischen Forscher Jean-Baptiste Charcot, in den Jahren 1903 bis 1905. Man benannte die Gruppe nach Jorge Yalour, einem argentinischen Marineoffizier.