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Hafenliste - Kanada

Die Insel Akpatok Island bietet im Sommer Brutplätze für tausende von
Seevögeln, wie Seeschwalben, Dreizehenmöven. Akpatol Island ist ein traditionelles Jagdgebiet der Inuit.
Alert Bay ist ein kanadischer Ort, gelegen auf der Insel Cormorant Island, vor der Nordostküste der bekannten Vancouver Island. Etwa die Hälfte der rund 600 Einwohner gehört einer der Volksgruppen der so genannten ‚First Nations’ an, der indigenen Völker Kanadas, auf deren ursprünglichem Territorium sich der Ort befindet.
Arctic Bay liegt auf der kanadischen Baffin Island, und zwar ganz im Norden in einer schmalen Bucht. Die Siedlung hat knapp 1.000 Einwohner. Landschaftlich ist diese Gegend schön, denn es erheben sich hohe Berge über das Tal. Die Gegend wird als "Eiswüste" bezeichnet.
Die Region war vermutlich schon vor 4.000 Jahren besiedelt.
Argentia liegt auf einer kanadischen Halbinsel an der Placentia Bay und hat ungefähr 500 Einwohner. Der Ort ist heute hauptsächlich Fährhafen, Industriepark und Marine-Basis, während er eigentlichg im 16. Jhd. als Fischerdorf gegründet wurde.
Aupaluk ist die kleinste Gemeinde der Gegend Nunavik. Der Ort liegt an der Ungava Bucht und hat um die 150 Einwohner. Ursprünglich entstand der Ort hier wegen der idealen Lage und der reichen Tiervorkommen, so dass sich schnell Jäger und Fischer hier niederließen.
Die flache Umgebung macht es den Besuchern leicht, die Gegend zu erkunden.
Die Axel-Heiberg-Insel gehört zu den Königin-Elisabeth-Inseln, die im äußersten Norden Kanadas liegen und zum Gebiet Nunavut zählen. Die arktische Insel ist von Gletschern bedeckt, die bis über 2.000 Meter hoch sind, und von Buchten und Fjorden zerklüftet.
Ende des 19. Jhd.s wurde die Insel entdeckt und nach dem Auftraggeber der damaligen Arktis-Expedition benannt.
Cape Breton Island hat eine Größe von 10.311 qkm, ist 135 km breit und 175 km lang. Auf Cape Breton Island leben 166.116 Menschen, wovon rund 70 Prozent in Cape Breton County wohnen.
Die Stadt Baddeck erfreut sich einer wunderschönen Lage, entlang den Ufern der Bras d'Or Lakes. Eine Vielzahl an Freizeitaktivitäten, wie Tennis, Wandern, geführte Kajaktouren im Meer und Radwanderungen, bieten eine interessante Abwechslung. Baddeck war die Wahlheimat des berühmten Erfinders und Lehrers Alexander Graham Bell. Die Alexander Graham Bell National Historic Site befindet sich im östlichen Teil von Baddeck und stellt die weltgrößte Sammlung von Artefakten über das Leben von Bell aus.
Cape Breton Island, Nova Scotia, ist eine felsige und zerklüftete Insel, am äußersten Ende des Golfs von St. Lorenz. Cape Breton Island zählt zu einer der abgelegensten Regionen der Provinz und bietet eine interessante Mischung aus Felsenküsten, Bergen, Tälern, Flüssen und Seen. Das ausgedehnte Hochland, im nördlichen Teil der Insel ist in der Tat der höchste Punkt der gesamten Atlantikregion. Der weltbekannte Cabot Trail ist eine der malerischten Fahrstrecken in ganz Kanada und birgt, entlang des Weges - vom Meer in die Berge -eine Vielzahl historischer und kultureller Attraktionen.
Die Baffininsel, nördlich der Provinz Québec und westlich von Grönland gelegen, ist die größte Insel des Kanadisch-Arktischen Archipels und mit einer Fläche von 507.451 km2 die fünftgrößte Insel der Welt. Auf der Landkarte erkennt man die Baffininsel leicht an ihrem charakteristischen, stark zerklüfteten Umriss. Die 11.000 Bewohner sind hauptsächlich Inuit.
Unzählige Seen und Flüsse, unendliche Weite und einer der längsten Fjorde der Welt sind die Markenzeichen einer Region, in der Wasser und Land eine faszinierende Symbiose eingehen. In der gewaltigen Region Saguenay - Lac Saint Jean haben Besucher die Möglichkeit, drei einzigartige Landschaften zu bereisen.
Baie-Comeau in der Provinz Québec ist ein kleines Städtchen, das als Versorgungszentrum für Durchreisende auf dem Weg nach Labrador dient.
Baie-Comeau wirkt wie zwei separate Städtchen, die durch einen Grüngürtel miteinander verbunden sind.
Banff liegt inmitten des gleichnamigen kanadischen Nationalparks, in der Provinz Alberta, und ist heute die Heimat von rund 6.700 Menschen. Auf ihren heutigen Namen getauft wurde die Stadt im Jahre 1884 durch den Direktor der Canadian Pacific Railway, nach dessen schottischer Geburtsstadt.
"Battle Harbour" besteht aus zwei Inseln. Sie finden dort ein liebevoll restauriertes, historisches Fischerdorf aus dem 19. Jahrhundert. Man kann es nur in der Zeit zwischen Mitte Juni bis Ende September per Boot oder Flugzeug besuchen.
Mindestens einen halben Tag sollte man für einen Besuch einplanen.
Die Bay of Islands ist eine Bucht an der Westküste der kanadischen Insel Neufundland. Benannt ist sie nach den vielen kleinen Inselchen, die in ihrem Becken verstreut sind. Einige von ihnen wurden über Generationen von traditionellen Fischerfamilien bewohnt. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts jedoch ist der Großteil von Ihnen vor allem als ideales Urlaubs- und Campingziel bekannt.
Halten Sie Ausschau nach Eisbären und Robben und beobachten Sie die verschiedenen Seevögel und Meeressäugetiere, die sich im Sommer einfinden.
Bonaventure Island, auch unter ihrem französischen Namen Île Bonaventure bekannt, ist eine kanadische Insel, rund 3,5 km vor der Küste der Gaspésie-Halbinsel der Provinz Québec gelegen. Bereits im Jahre 1919 wurde die Insel zu einem Vogelschutzgebiet erklärt, heute ist sie eines der größten und beliebtesten Vogelrückzugsgebiete weltweit.
Die Insel Neufundland (englisch Newfoundland) ist ein Teil der kanadischen Provinz Neufundland und Labrador. Neufundland liegt vor der Nordostküste Nordamerikas im Atlantischen Ozean und ist der am dichtesten besiedelte Teil der Provinz Neufundland und Labrador. Von Labrador ist Neufundland durch die Belle-Isle-Straße getrennt. Die Insel hat eine Fläche von 111.390 km².
Im 15. Jahrhundert kamen immer öfter portugiesische und spanische Fischer auf die Neufundlandbänke zum Fischen. Erst am 24. Juni 1497 sah offiziell der erste Europäer, Giovanni Caboto, ein italienischer Seefahrer in Diensten des englischen Königs, das amerikanische Festland in Labrador, nachdem er auf der gleichen Reise schon in Bonavista auf Neufundland gelandet war. Der Name Neufundland leitet sich von Cabots Bezeichnung newe founde islande - "neu gefundenes Land" ab.
Die Bonne Bay ist eine, weiter im Landesinnern in einen Fjord übergehende Bucht an der Westküste der kanadischen Insel Neufundland. Sie liegt auf dem Gebiet des Gros-Morne-Nationalpark, benannt nach dem Gros Morne, Neufundlands zweithöchstem Berg. Das Gebiet wurde im Jahre 1987 von der UNESCO in die Liste des Weltnaturerbe aufgenommen.
Button Island ist eine der Nordostspitze der kanadischen Labrador-Halbinsel vorgelagerte Insel. Zusammen mit der Killiniq Insel von welcher sie durch die Gewässer der Gray Strait getrennt ist, gilt Button Island auch als Eingangstor zur Meerenge der Hudsonstraße.
Bylot Island ist eine Insel in der östlichen Arktis mit schroffen Eisfeldern und Gletschern.
Calgary ist eine Stadt in Kanada in der Provinz Alberta. Sie ist mit fast einer Million Einwohnern die drittgrößte Stadt Kanadas und liegt im Süden von Alberta in der Prärie, etwa 80 Kilometer östlich der Rocky Mountains. Bevor die ersten Europäer die Gegend um Calgary besiedelten, war das Gebiet die Heimat der Blackfoot-Indianer. Die ersten europäischen Siedler ließen sich in den 1860er Jahren nieder, meist um Jagd auf Bisons zu machen. Im Jahr 1883 erreichte die Canadian Pacific Railway die Siedlung und die Bevölkerungszahl stieg rapide an. Calgary wurde ein Zentrum der Rinderzucht und der Cowboys. Ende der 1960er Jahre wurden in Alberta riesige Ölvorkommen gefunden und Calgary wandelte sich zu einer Wirtschaftsmetropole. Im Jahr 1988 war die Stadt Ausrichter der Olympischen Winterspiele.
Cambridge Bay ist eine kleine Siedlung mit circa 1000 Einwohnern. Sie liegt an der Südküste der kanadischen Insel Victoria, die eine Größe von 212.000 qkm hat. Der westliche Teil der Insel gehört zu den Nordwest Territorien, der östliche (etwa zwei Drittel) gehört zum Territorium Nunavut. Die Insel wurde 1839 nach der britischen Königin Victoria benannt und in den späten 30iger Jahren von den britischen Forschern Thomas Simpson und Peter W. Dease erkundet.
Die Stadt liegt an der Ostküste von Vancouver Island, circa 270 Kilometer nördlich von Victoria und ist Ausgangspunkt für unendlich viele Freizeitaktivitäten und Erlebnistouren. Campbell River hat 30.000 Einwohner und bietet hervorragende Restaurants und Pubs, sehr gute Einkaufsmöglichkeiten und kulturelle sowie historische Einrichtungen. Ein Bummel durch das gemütliche Städtchen lohnt sich.
Cap Dyer liegt auf Baffin Island, der größten Insel des Kanadisch-Arktischen Archipels, nördlich der Halbinsel Labrador gelegen. Sie ist die fünftgrößte Insel der Erde und hat etwa 11.000 Einwohner, überwiegend Inuit (Eskimos), die in sechs an den Küsten gelegenen Siedlungen leben.
Cape Dorset ist eine rund 1.300 Einwohner zählende Inuit-Siedlung auf Buffin Island, der größten Insel des Kanadisch-Arktischen Archipels, nördlich der Halbinsel Labrador gelegen. Der Ort befindet auf einer kleinen Insel im Südwesten von Buffin Island. Die Hudson's Bay Company errichtete hier 1913 einen Handelsposten. Der eigentliche Aufbau der Siedlung begann Anfang der 1950er Jahre.
Die Landspitze Cape Porcupine („Stachelschwein“) befindet sich an der Südostküste der kanadischen Insel Labrador, gelegen vor der Nordostküste Amerikas, im Atlantischen Ozean.
In Cape Race wurden am 14. April 1912 die ersten SOS-Signale der Titanic empfangen, die 409 Seemeilen weiter draußen um 11.40 Uhr einen Eisberg gerammt hatte. Mit ein bisschen Glück kann man auch von hier aus Buckelwale beobachten.
Die Insel Neufundland besitzt wunderschöne Steilküsten, von denen man einen wunderbaren Ausblick auf Seevögelkolonien und zahlreiche Walarten hat, die nah an die Küsten herankommen.
Auf der Halbinsel Avalon, etwa 200 Kilometer von der Hauptstadt St. John's entfernt liegt Cape St. Mary's mit dem Ecological Reserve.
Cartwright ist eine kanadische Gemeinde, gelegen an der Sandwich Bay, an der Südküste der Insel Labrador. Im Jahre 1775 gründete der Namensgeber Captain George Cartwright an dieser Stelle einen Handelsposten für Fisch und Pelze. Noch heute ist der Ort ein bedeutender Handelsplatz für die Versorgung von Labrador.
Charlottetown hat circa 15.000 Einwohner und ist die Hauptstadt der kanadischen Provinz Prinz-Eduard-Insel. Die Stadt liegt an der Hillsborough-Bucht, am Zusammenfluß der drei Flüsse Hillsborough, Yorke und Eliot.
Churchill (circa 1200 Einwohner) ist die nördlichste Ortschaft der Provinz Manitoba. Durch seine Lage an der Hudson etablierte sich ein bedeutende Handelshafen für Getreide, das nach Europa verschifft wird. Die Hudson Bucht ist jedoch nur von Mai bis Oktober eisfrei.
Coats Island ist eine unbevölkerte Insel, gelegen im Norden der Hudson Bay, im Kanadisch-arktischen Archipel. Benannt wurde sie einst nach Kapitän William Coats, der für die Hudson’s Bay Company arbeitete und die Insel von 1727 bis 1751 regelmäßig anfuhr. Bis zum Tod ihres letzten Vertreters im Jahre 1903, lebten auf Coats Island die Menschen der Volksgruppe der Sallirmut.
Coburg Island liegt in der Buffin Bay am Eingang des Jones-Sunds. Die Insel gehört zum Territorium Nunavut (Kanada), erreicht eine Höhe von 800 m und ist zu 65% vergletschert.
Corner Brook liegt an der Mündung des Humber Rivers. Die Stadt hat circa 24.000 Einwohner und ist damit für neufundländische Verhältnisse sehr groß. Sie ist gleichzeitig Industriezentrum mit einer großen Papiermühle, die in den 20iger Jahren errichtet wurde.
Cornwallis Island ist eine der Königin-Elisabeth-Inseln im kanadischen Territorium Nunavut.
Dalhousie ist eine kleine Stadt in der offiziell zweisprachigen kanadischen Provinz New Brunswick. Das Städtchen liegt am Chaleur Bay an der Mündung des Restigouche River. In den 1820er Jahren wurde die Gegend von Schottischen Emigranten besiedelt. Dalhousie, benannt nach George Ramsay, Graf von Dalhousie, bekam seinen Namen im Jahre 1826 verliehen. 1905 wurde Dalhousie offiziell eine Stadt.
Die Devon-Insel ist die zweitgrößte der Königin-Elisabeth-Inseln und gehört zum kanadischen Territorium Nunavut. Sie ist von der Ellesmere-Insel im Norden durch den Jones-Sund und von der Baffin-Insel im Süden durch den Lancastersund getrennt. Mit einer Fläche von 55.247 km² ist sie die größte unbewohnte Insel der erde. Das östliche Drittel der Devon-Island ist von einer 500 – 700 m dicken Eiskappe bedeckt. Im Jahre 1616 wurde die Insel von William Baffin entdeckt und vom Polarforscher William Edward Parry zunächst Nord-Devon (nach der englischen Grafschaft Devon) genannt.
Diana Island ist eine der Inseln der kanadischen Arktis. Ihren Namen erhielt sie im Jahre 1862 von Captain Richards, nach dem Dampfschiff „Diana“.
Die Digges Islands, West Digges und East Digges, sind zwei kleine Eilande, die geographisch zur kanadischen Region Nunavik im Norden Québecs, gehören. Sie liegen im gleichnamigen Digges Sound, einem Arm der bekannten Hudson Bay. Die erste dokumentierte Begegnung zwischen Europäern und der indigenen Bevölkerung Nunaviks fand im Jahre 1610 auf den Digges Islands statt.
Eine Bucht im Süden von Devon Island.
Edmonton ist die Hauptstadt der kanadischen Provinz Alberta, zählt rund 783.000 Einwohner und ist damit die sechstgrößte Stadt Kanadas. Eine Erstbesiedlung des Gebietes durch Indianer reicht über 11.000 Jahre zurück. Die heutige Stadt selbst entstand aus einem Fort das 1795 errichtet wurde. Trotz des für den Nutzpflanzen-Anbau ungünstigen Klimas, erlebte die Stadt durch Kriegsproduktion und ihre Bodenschätze einen eindrucksvollen industriellen Aufschwung. Heute ist ein bedeutender Teil der Bevölkerung im Dienstleistungssektor tätig, was nicht zuletzt auf die ortsansässige University of Alberta zurückzuführen ist.
An der nördlichen Spitze Kanadas liegt die am weitesten nördlich gelegene Insel des Landes, Ellesmere Island. Die fünftgrößte Insel der Welt gehört zu den wenigen Regionen, die von Menschen weitgehend unberührt geblieben sind. Die Insel liegt 800 km entfernt vom Nordpol und nur 25 km entfernt von Grönland. Dort ist der zweitgrößte Park Kanadas mit spektakulären Gebirgsketten, massiven Gletschern, tiefen Fjorden, Eisbuchten die bis tief ins Meer hineinreichen. Mit ein bisschen Glück trifft man auf eine Muscoxherde (Bergziegen) und hat Gelegenheit, die fantastische Tierwelt einen Moment festzuhalten. Im Sommer grasen die Tiere entlang der weiten Tundragraslandsachaften, um den harschen und langen Winter, der sich hier fast über das ganze Jahr erstreckt, zu überleben.
Die Bucht Eric’s Cove liegt auf der Ungava-Halbinsel, einer Halbinsel im nördlichen Kanada. Sie gehört zur Provinz Québec, deren nördlichsten Punkt sie darstellt. Ungava ist ziemlich flach: Bei rund 500 km Breite und ähnlicher Länge liegt der höchste Punkt auf lediglich 657 Metern über N.N., am Krater Neu-Québec. Die etwa 10.000 Einwohner der Halbsinsel verteilen sich auf 12 Dörfer, gelegen entlang der Küste.
Der Eureka Sound ist der Kanal, der die Ellesmere- von den Axel Heiberg-Insel ternnt. Die Ellesmere-Insel ist etwa die zehntgrößte Insel der Erde. Sie gehört zu den kanadischen Königin-Elisabeth-Inseln im Kanadisch-Arktischen Archipel und ist Teil des kanadischen Territoriums Nunavut. 1616 wurde die Insel von William Baffin entdeckt und im Jahre 1852 von Edward Inglefields Expedition nach Francis Egerton, dem ersten Grafen von Ellesmere benannt. Etwa 80.000 km2 der durch Fjorde stark gegliederten Insel sind vergletschert. Ellesmere war schon vor mindestens 4.000 Jahren von Vorfahren der Inuit besiedelt. Heute existieren drei ganzjährig bewohnte Niederlassungen: die Militärstation Alert (die nördlichste menschliche Niederlassung überhaupt), die Wetterstation Eureka und die Inuit-Siedlung Grise Fiord.
Das Fort Conger, gelegen auf der Ellesmere-Insel, im Kanadisch-Arktischen Archipel, ist eine ehemalige amerikanische Forschungsstation, die als Basis für Arktis-Expeditionen diente. Vom britischen Polarforscher Sir George Strong Nares im Jahre 1875 als Basecamp errichtet, wurde es in der Folgezeit ausgebaut und diente auch der berühmten Polarexpedition um Adolphus Greely als Ausgangspunkt.
Francois liegt an einem wunderschönen Fjord und ist von Klippen umgeben.
Gjoa Haven liegt im kanadischen Territorium Nunavut, an der Südostküste der King-William-Insel am Rasmussen-Becken. Rund 1.100 Menschen leben in dieser Siedlung, 94% von ihnen sind Inuit. Benannt wurde das Dorf nach dem Schiff Gjøa des norwegischen Polarforschers Roald Amundsen (1872 – 1928) mit welchem dieser in den Jahren zwischen 1903 und 1906 die Nordwestpassage durchquerte und hier überwinterte. Der Name den die Inuit der Siedlung gaben, Uqsuqtuuq, bedeutet „Ort mit Mengen von Speck“ und verweist auf die großen Robbenherden die sich früher an diesem Ort aufhielten.
Goose Bay ist hautsächlich durch die Canadian Forces Base Goose Bay, einem kanadischen Luftwaffenstützpunkt im nordöstlichen Kanada bekannt. Goose Bay liegt in der Provinz Neufundland und Labrador. Die Basis wird auch als 5 Wing Goose Bay bezeichnet, der zivil genutzte Teil als Goose Bay Airport.
Die Grand Manan Island ist eine Insel in der Bay of Fundy, einer Bucht zwischen den kanadischen Provinzen Neuschottland und Neubraunschweig, am Golf von Maine. Die Fundybucht ist 220 km lang und 60 km breit, ihr Name leitet sich von der portugiesischen Bezeichnung „Rio Fondo“ (tiefer Fluss) ab. Die erste europäische Erwähnung unter dem Namen „Baie François“ stammt aus dem Jahre 1604 vom französischen Entdecker Pierre Dugua.
Der Grinnel-Gletscher liegt auf der Baffininsel, der größten Insel des Kanadisch-Arktischen Archipels. Sie gehört zum kanadischen Territorium Nunavut und ist die fünftgrößte Insel der Erde. Teile der Insel sind vergletschert. Insgesamt leben etwa 11.000 Menschen, überwiegend Inuit, auf der Insel.
Grise Fiord (in der Sprache der Inuit ‚Auyuittuq’, „Land das niemals taut“ genannt) ist die nördlichste Gemeinde des kanadischen Territoriums Nunavut, gelegen im Süden der Ellesmere-Insel, am gleichnamigen Grise-Fjord. Der Name dieses Fjords, Norwegisch für „Schweine-Fjord“, geht zurück auf den norwegischen Polarforscher Otto Svedrup, den die Geräusche der zahlreichen dort beheimateten Walrosse bei seiner Expedition der Gegend (1899-1903) an das Grunzen von Schweinen erinnerte.
Der Gros Morne Nationalpark liegt an der Westküste der kanadischen Provinz Neufundland. Das Landschaftsbild des Parks wird geprägt von Fjorden, Buchten, Seen, Hochebenen und Gebirgstälern. Im Jahre 1987 wurde der Nationalpark von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Ursprünglich war das Gebiet Siedlungsraum der Dorset-Eskimos, sowie von skandinavischen Seeleuten und baskischen Walfängern. Abgeleitet ist seine Bezeichnung vom Namen des mit 806 Metern zweithöchsten Berges Neufundlands, dem Gros Morne.
Gros Water Bay, besser bekannt unter dem Namen Hamilton Inlet, ist eine fjordähnliche, lange und schmale Bucht an der Ostküste der kanadischen Halbinsel Labrador.
Halifax mit seinen rund 90.000 ist als Hauptstadt der kanadischen Provinz Nova Scotia nicht nur deren wirtschaftliches und kulturelles Zentrum, sondern zugleich auch das der ganzen Atlantikregion Kanadas. Im Jahre 1749 wählten die Engländer die eisfreie und strategisch günstig gelegene Bucht zur Errichtung eines Forts. Direkt am Pier der Stadt explodierte 1917 der Munitionsfrachter Mont-Blanc nach der Kollision mit einem norwegischen Frachter – die Detonation war die größte die bis zu diesem Zeitpunkt je irgendwo stattgefunden hatte.
Hebron war einst die nördlichste Siedlung in Labrador, im Nordosten Kanadas. 1831 baute die Bruderschaft der Herrnhuter, protestantische Missionare, hier eine Missionsstation auf. Neben der Verbreitung des Christentums widmeten diese sich auch dem Handel mit den einheimischen Eskimos. Im Jahre 1959 wurde die Missionsstation, und damit auch die Siedlung, aufgegeben und ist heute unbewohnt.
Herschel Island liegt vor der östlichen Nordküste Kanadas. Einst war die Insel das Zentrum des Walfangs, heute ist sie Nationalpark. 15 Schiffe überwinterten hier im Jahr 1894/95, das heute verlassene Dorf beherbergte rund 2.000 Menschen. Auch der legendäre Polarforscher Roald Amundsen hatte in der Nähe von Herschel Island sein Quartier aufgeschlagen. Aufgrund der extremen Eissituation waren Amundsen und seine Männer gezwungen, in King's Point drei Winter lang - zwischen 1903 und 1906 - bei den Inuit zu überwintern, bevor sie ihre Durchquerung der Nordwest-Passage erfolgreich beendeten.
Die Hoare Bay ist eine kleine Bucht, gelegen im Südosten der Cumberland-Halbinsel, die sich auf der kanadischen Baffininsel befindet. Kleine Felseninselchen, die allerorts aus dem Wasser ragen, prägen die grandiose Landschaftskulisse der Bucht.
Die Victoria-Insel ist die drittgrößte Insel Kanadas. Sie liegt im Nordpolarmeer im Kanadisch-Arktischen Archipel. 1839 wurde die Insel nach der britischen Königin Victoria benannt. Die beiden Siedlungen auf der Insel sind Cambridge Bay im Süden und Holman an der Westküste, am Eingang des Prinz-Albert-Sunds gelegen.